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Aktuell in Gernrode

Nachwuchs für neue G-Jugend

Lust auf Fußball im Verein? Ab sofort treffen sich interessierte Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren zum gemeinsamen Training. Unser Training findet immer Montag um 16.00 Uhr in der Sporthalle Hagental statt. Komm doch mal vorbei!

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Gernrodes neuester Einwohner

"Harzmichel" - ja erlebt noch! - Gelungenes Fest und glückliche Gewinner


Seit dem 6.10.2007 hat unser Kuckuck einen Namen

10 Jahre musste er warten. 10 Jahre war er ein Niemand. Dabei ist er derjenige, den den kleinen Harzort Gernrode nicht nur durch sein Aussehen, sondern auch durch den Klang seiner kräftigen Stimme verschönert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich seine Eltern entschlossen, ihm einen ebenso klangvollen Namen zu geben.

So erging der Aufruf an alle Kuckucksfreunde, nach einem Namen zu suchen. Viele Vorschläge gingen ein, und am Ende fiel die Wahl auf den Namen Harzmichel. Die Aussicht auf einen eigenen Namen freute unseren Kuckuck so sehr, das er zum einem großen Fest einlud. Über 1000 Besucher fanden sich am 06.10.2007 zur Taufe ein, freuten sich an Speis und Trank und an den Darbietungen der Live-Musiker auf dem Gelände der Harzer Uhrenfabrik.

Um 12 Uhr schlug das erste Stündchen für unseren "Harzmichel". Unter dem Beifall der Gäste wurde sein Namensschild enthüllt. Freude nicht nur beim Kuckuck, sondern auch bei den Glücklichen Gewinnern der Tombola, die mit tollen Preisen lockte.

Mehr zum Kuckucksfest und den Gewinnern erfahrt Ihr unter www.harzmichel.de


Die deutsche Einheit kurz vor der Volljährigkeit

Die Städtepartnerschaft unterstreicht den Einheitsgedanken - Lottoglück für Kirchengemeinde


R. Daßler, BM W. Grundmann, BM-in S. Lorenz, Pfarrer A. Müller, Dr. S. Wirth,
K. Zwirnemann und H. Hartmann (v. l.)

Einer guten Tradition folgend, luden Frau Dr. Silvia Wirth und Herr Klaus Zwirnemann als Vertreter der Vereine zur Förderung der Städtepartnerschaften am 03.10.2007 Offizielle und Einwohner Gernrodes und der Partnerstadt Walsrode zur Begehung des wichtigsten gesellschaftlichen Feiertags nach Gernrode ein.
Die offizielle Feierstunde fand in diesem Jahr erstmals in der Stiftskirche "Sankt Cyriakus" statt und wurde nach Begrüßung durch die Vorsitzende des Vereins Frau Dr. Wirth durch einen kurzen Gottesdienst von Pfarrer Andreas Müller würdig eingeleitet. Auch wenn "in dieser Kirche die Predigt zur Not entfallen könnte" tut es gut und ist es notwendig, das Menschen wie Pfarrer Müller, die täglich mit den Sorgen und Ängsten Ihrer Mitbürger konfrontiert werden, den Einheitsgedanken fernab jeder politischen Diskussion auf sein Wesentliches reduzieren - das menschliche Miteinander und Geduld.

Walsrodes Bürgermeisterin Silke Lorenz verwies in diesem Zusammenhang und in Hinblick auf die kommende "Volljährigkeit der deutschen Einheit" auf Kinderkrankheiten. die längst nicht besiegt sind, aber durch partnerschaftliche Beziehungen zwischen den Gemeinden in Ost und West, durch gemeinsame Gespräche und den Willen Probleme gemeinsam zu diskutieren und zu lösen, besiegt werden können.

Das die deutsche Einheit nicht das fertige Ergebnis eines Oktobertages im Jahre 1990 ist, betonte Werner Grundmann und verwies auf die unermüdliche Arbeit in den letzten 17 Jahren. Gleichzeitig mahnte er politische Entscheidungsträger, das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Das Deutsche in Ost und West Zusammengehörigkeit demonstrieren, darf sich nicht nur im "Sommermärchen einer Fußballweltmeisterschaft" widerspiegeln! Die Deutsche Einheit muss auch eine Einheit aller Deutschen in gesunden Städten und Gemeinden in Ost und West werden und bleiben.

Die Feierstunde endete mit einer Überraschung. Unter dem Beifall der etwa 200 anwesenden Gäste nutze der Bezirksleiter der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt Ronald Daßler die Gelegenheit, der Kirchengemeinde einen Scheck in Höhe von 45.000,00 € für die weitere Sanierung der Stiftskirche zu überreichen. Nachdem bereits in den Jahren 2003 und 2004 Lottogelder in die Sanierung des Daches und der Westapsis geflossen waren, stehen nun wichtigen Arbeiten im Rahmen der Schwammsanierung und Konservierung des "Heiligen Grabes" nichts mehr im Weg.
Ronald Daßler betonte in seiner Ansprache, das die Stiftskirche, die in jedem Jahr von Tausenden Touristen besucht wird zu den besterhaltenen Zeugnissen ottonischer Architektur in Deutschland gehört und damit ein Denkmal von besonderem Rang ist.

Seit Beginn der 90-er Jahre begleitete die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt mehr als 900 Maßnahmen zum kirchlichen Denkmalschutz mit ca. 28 Mio. Euro.

Über ähnliche Engagements konnten sich in der Vergangenheit auch die Mitglieder des Gernröder Kulturvereins "Andreas Popperodt" e. V. freuen, die sich unter Anderem dem Erhalt und der Restaurierung der wahrscheinlich ältesten protestantischen Elementarschule widmen.


Das freut nicht nur die Kirchengemeinde - 45.000,00 € sind heute unser Jackpot.

Um Nachhilfe in Sachen Deutscher Einheit ging es hier nicht.

Zufrieden präsentierten Sie den Gästen im Anschluss an die Feierstunde bei einem Besuch der Alten Elementarschule das Ergebnis jahrelanger Bemühungen um den Erhalt des Gebäudeensembles und seine Nutzung als Museum mit vielen Zeugnissen der Vergangenheit Gernrodes. Mittlerweile überregional bekannt begeistern nicht nur Mineraliensammlung und wechselnde Kunstausstellungen. Highlight ist das Klassenzimmer, das originalgetreu wiederhergestellt wurde und die Atmosphäre des Lehrens und Lernens im 18.Jahrhundert glaubhaft widerspiegelt. Statt Tupperdosen und Colaflaschen liegen Griffel und Schiefertafeln auf den Bänken.

Viele Schulklassen aber auch Kindergärten aus Nah und Fern nutzen hier die Möglichkeit im Rahmen einer Schulstunde der besonderen Art, die Umstände kennen zu lernen unter denen Ihre Ururgroßväter das Einmaleins erlernten.

So nutzten auch die beiden Bürgermeister die Gunst der Stunde zu einem kurzen "Nachhilfeunterricht" in deutscher Geschichte. Angesichts der Präsentation einiger originaler Rohrstöcke sei dahingestellt, ob die Schüler zur Kaiserzeit ebenfalls mit einem Lächeln den Unterricht beendeten.

Wie die Sanierung der Stiftskirche ist auch dieses Projekt nicht im Schatten sondern im Licht der Deutschen Einheit entstanden und gedacht, Menschen mit gleicher Vergangenheit zusammenzuführen, und für eine gemeinsame Zukunft zu begeistern. Am Ende dieses 6.208. "Tages Deutscher Einheit" muss jedem Einzelnen ins Gedächtnis rücken, das sich die Einheit Deutschlands nicht in Solidaritätszuschlägen messen lassen kann und darf sondern in der gemeinsamen Bewältigung der anstehenden Probleme und der Begegnung aller Deutschen auf gleicher Augenhöhe.

Diesem Ziel folgend arbeitet der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften Gernrode e. V. nicht nur an jedem 3. Oktober. Vielmehr sehen wir in seiner Arbeit, wie die deutsche Einigung in kleinem Maßstab Schritt für Schritt unter beiderseitiger Beteiligung täglich vollzogen wird.

03.10.2007 Text & Fotos Lars Kollmann


Offener Bach - Tagelange Regenfälle und marodes Kanalsystem sorgen für feuchte Stunden am Spittelplatz


Der Bach folgte zunächst dem Straßenverlauf in Richtung Bäcker Wolter

Der abschüssige Spittelplatz drückte die Wassermassen gegen die anliegenden Grundstücke.

Am nächsten Morgen hatte sich die Situation etwas entspannt. Der Bach überquert den Engpass nun oberirdisch auf einer Länge von etwa 20m.

Nach tagelangen Regenfällen kam es im Bereich Spittelteich/Hagenwinkel zu dem, was Anwohner und Experten lange befürchtet hatten. Das durch zahlreiche Hindernisse durchzogene Kanalsystem konnte den Wassermassen nicht mehr standhalten. Wasser- und andere Versorgungsleitungen die den Kanal queren fingen Äste und ähnliches auf, so das der Kanal zusehens dicht war. Was war passiert?

Schon in den Vormittagsstunden des 29.09.2007 konnten Anwohner beobachten, wie Wasser in kleinen Mengen aus der Straßendecke austrat. 30m oberhalb dieser Stelle lief der erste Keller voll. Zu diesem Zeitpunkt war das Profil des Gewölbes auf ca. 2m Länge also soweit verengt, das das ankommende Wasser des Sonntagsbaches nicht mehr ablaufen konnte sondern sich in Richtung Hagental staute und dabei alle Keller mit Wasser versorgte, die in irgendeiner Form mit dem unterirdisch verlaufenden Bach verbunden sind. Da es oberhalb des Engpasses zunächst keine Zugänge in Form von Gullis etc. zum Bach gibt, aus dem das überschüssige Wasser austreten konnte, baute sich nach und nach ein so hoher Druck auf, das letztendlich die Straßendecke nachgab. An einer Stelle, in der schon in der Vergangenheit Schäden am Kanal vermutet wurden trat das Wasser wie aus einem Quellstein aus der Straße. Zwischen 1.00 Uhr und 2.30 Uhr öffnete sich die Straße an zwei weiteren Stellen. Die austretenden Wassermassen lassen den Schluss zu, das der Kanal zu diesem Zeitpunkt bereits verschlossen war.

Feuerwehr und THW sicherten in dieser Zeit anliegende Grundstücke mit Sandsäcken. Die Ursache konnte laut Aussagen des Zugführers des THW mangels Pumpen nicht bekämpft werden. Eine Stationierung von Pumpen am Einlauf Sportplatz hätte den Druck wesentlich gemindert. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch auch Schäden in anderen Orten der Verwaltungsgemeinschaft.

Aufmerksame und ortskundige Anwohner legten, nach dem zunächst keine Lösungsmöglichkeiten in Sicht waren einen alten Ablauf frei, der sich ca. 20m unterhalb der Wasseraustrittstelle befindet, durch Absenkung des Bordsteins aber kaum Wasser aufnahm, zumal dieses Wasser mit enormer Geschwindigkeit daran vorbeischoss. Ein THW-Mitarbeiter veranlasste dann die Kanalisierung des oberflächlich verlaufenden Wassers mittels Sandsäcken in diesen Ablaufschacht, dessen Querschnitt es erlaubte, das anfallende Wasser in voller Menge aufzunehmen und unterhalb des Verschlusses wieder in den Bach einzuleiten.

In den Morgenstunden des 30.09. hatten sich die ankommenden Wassermassen etwa halbiert. Die entstandenen Straßenschäden sind jedoch beträchtlich. Gerade diese Straße soll laut gegenwärtiger Planung ab dem 22.10. grundhaft saniert werden. Der Bachlauf, der dann auch als Regenwasserkanal fungieren soll wird wohl doch in die erste Bauphase einbezogen werden müssen. Schon, um die Bauarbeiten beim nächsten anhaltenden Regen nicht zu gefährden.

Der Dank gilt wieder einmal den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr und den Kräften des THW, die an diesem Wochenende Schwerstarbeit leisteten. Gleichzeitig kann ich mir aber an dieser Stelle den Hinweis an einen Kameraden der FFw Gernrode nicht verkneifen, das gesunder Menschenverstand nicht zwangsläufig eine Uniform braucht, das die Sicherung von Gefahrenstellen auch Aufgabe der Feuerwehr sein sollte und der Hinweis, das der dazu verwendbare Pylon nicht aufgestellt wird, um seinen Diebstahl zu verhindern, nicht nur albern ist, sondern .gefährlich. Sicherungsmittel sind nicht zum Horten da, sondern zum Schutz vor Gefahrenstellen.

30.09.2007 Lars Kollmann


10 Jahre Weltgrößte Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwaldes - 15 Jahre Harzer Uhrenfabrik GmbH

Am 6.10.2007

Unser Kuckuck braucht einen Namen!
Wir freuen uns auf Ihre kreativen Vorschläge!

Große Jubiläumsfeier mit musikalischem Frühschoppen und viel Spaß für Jung und Alt, Taufe und Namensgebung für unseren Kuckuck.
Außerdem werden bei unserer Großen Tombola attraktive Preise verlost. Hauptgewinn ist eine Standuhr im Wert von 2500,00 €.

Losverkauf ab 01.08.2007 in der Harzer Uhrenfabrik.

Harzer Kuckucksuhr in Gernrode

Nachwuchs und Erwachsene mit tollen Auftritten bei der Landesmeisterschaft der Sportspielmannszüge in Hettstedt

Bei schon fast unmenschlichen 32 Grad präsentierten sich der Nachwuchs und die Erwachsenen der Spielleute des SV Germania Gernrode am Samstag dem 14.07. zur Landesmeisterschaft der Spielleute in Hettstedt.

Nach der Eröffnung und einem tollen gemeinsamen Konzert aller anwesenden Spielmannszüge zeigte der Nachwuchs sein Können. Unter dem Jubel der anwesenden Fans bewiesen die "Kleinen", das sich das harte Training gelohnt hat.

Wenig später gingen die Erwachsenen an den Start und belegten mit hauchdünnem Rückstand den vierten Platz und zeigten, wie so oft, das Sie noch immer eines der besten Aushängeschilder unseres Ortes sind.

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Neben dem obligatorischen Sonnenbrand nahmen Beteiligte und Zuschauer tolle Erinnerungen mit nach Hause.

Besuch des Gesandten der Botschaft des Königreichs der Niederlande,
Herrn Derk Oldenburg am 04.04.2007

In Begleitung des ehemaligen Finanzministers von Sachsen-Anhalt und Faktionsvorsitzenden der FDP im Landtag Herrn Prof. Dr. Karl Heinz Paqué, Mitgliedern der Landtagsfraktion der FDP, Gernrodes Bürgermeister Werner Grundmann und einigen Stadträten des Ortes sowie deutschen und holländischen Unternehmern besuchte der Gesandte der Botschaft des Königreiches der Niederlande Herr Derk Oldenburg am 04.04.2007 den Harz und ließ es sich nicht nehmen, neben der Stiftskirche Sankt Cyriakus auch die Harzer Uhrenfabrik zu besichtigen.

Herr Eckhard Grassmann führte die Delegation durch die einzelnen Produktionsbereiche und beeindruckte die Gäste insbesondere mit dem hohen Exportanteil der Firma.

Am Ende des Rundgangs traf man sich in den "Tick-Tack-Stuben" und ließ den ereignisreichen Tag bei einem kleinen Imbiss und interessanten Gesprächen ausklingen.

http://www.gernrode.info
Hotline für Urlaubsgäste

039485 / 65749

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Gersdorfstraße 5
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Vertretung Michael Clemens

und www.Im-Harz.com dem Reiseführer für den Urlaub im Harz